Leitung:
Stefan Hasler
stefan.haslernoSpam@goetheanum.ch

Eurythmie:
Stefan Hasler
stefan.haslernoSpam@goetheanum.ch

Drama und Sprachgestaltung
Silke Kollewijn
silke.kollewijnnoSpam@goetheanum.ch

Musik
Michael Kurtz
michael.kurtznoSpam@goetheanum.ch

Figurenspiel
Monika Lüthi, Mathias Ganz
puppenspielnoSpam@goetheanum.ch

Sekretariat
Hanna Koskinen
Tel. +41 61 706 43 59
Fax +41 61 706 42 25
srmknoSpam@goetheanum.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sektion für Redende und Musizierende Künste stützt sich auf das Hochschulkollegium der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum und Beraterkreise der Sektion für die Abteilungen Eurythmie, Musik, Sprachgestaltung und Schauspiel sowie Figurenspiel, die in allen Belangen mitberaten und für die Sektion aktiv sind.

EURYTHMIE

Goetheanum Eurythmie-Bühne
Foto: Marcel Sorge

Auf dem Gebiet der Bewegungskünste ist die von Rudolf Steiner seit 1912 geschaffene Eurythmie eine verhältnismässig „neue“ Erscheinung. Sie hat sich in den 100 Jahren ihres Bestehens eine Vielzahl von Arbeitsfeldern erobert. So begegnet man der Eurythmie in den Bereichen der Pädagogik (wichtiger Bestandteil der Waldorfschulbewegung), Therapie, in sozialen Arbeitsfeldern (Jugendprojekte, Freie Kurse, Erwachsenenbildung, Altenpflegeheimen, etc.) und als Bühnenkunst.

DRAMA UND SPRACHGESTALTUNG

Die vier Mysteriendramen von Rudolf Steiner
Foto: Jochen Quast

Sprachgestaltung ist eine Sprechkunst, die als Bühnenkunst Anwendung findet in Rezitation und Schauspiel, bei Lesungen, im Sprechen zur Eurythmie, sowie im Bereich von Literaturbühnen bzw. Literaturtheater.

Auf anthroposophischer Grundlage sind sie zeitgemässe spirituelle Künste, die seit 1903 durch die Zusammenarbeit des Geisteswissenschaftlers Rudolf Steiner und der Rezitatorin Marie von Sievers entwickelt wurden. Sie knüpfen an eine lange Tradition an und wurden für die Anwendungsgebiete Darstellungskunst, Pädagogik und Therapie weiterentwickelt. Ausgangspunkt ist die sprachkünstlerische Interpretation von Literatur (Epik, Lyrik, Dramatik) in Rezitation, Deklamation und Konversation auf der Grundlage einer individuellen und authentischen künstlerischen Aussage und unter Berücksichtigung der Gesetzmässigkeiten von Sprache und Dichtung wie z.B. Laut, Rhythmus, Wort-Atemgebärde, inhaltliche Aussage, Stil u.ä.

MUSIK

Foto: Leierbauatelier Horand Gärtner:
www.leier.de

Bei Rudolf Steiners Hinweisen und Äußerungen zur "Melodie im Einzelton", der "notwendigen Erweiterung des Tonsystems", oder zu den "Intervallen", geht es ihm um dieses vertiefte Erleben, d.h. um ein Eindringen in die Qualitäten und Wirkenskräfte der Grundelemente des Musikalischen, in denen dann Geistig-Kosmisches zum Ausdruck und Wirken kommen kann. Steiners Anregungen und Hinweise zur einer Erneuerung des Gesangs und des Instrumentalspiels bzw. neuer Instrumente sind auch in diesem Zusammenhang zu sehen. Bei all dem ist eine Voraussetzung die völlige Individualisierung - d.h. nur noch das, was der einzelne Musiker sich von diesen objektiv bestehenden Elementen selbst angeeignet hat, hat Gewicht. Mit dem, was man in diesem Sinne einen anthroposophischen Musikimpuls nennen könnte, haben sich in den Jahrzehnten nach Rudolf Steiners Tod zahlreiche Musiker und Komponisten auf vielfältige Weise beschäftigt - im Gesang und Instrumentenbau, im Komponieren und der Musiktheorie, in Therapie und Pädagogik wie in einer Musik für den religiösen Kultus.

FIGURENSPIEL

Märchen der Brüder Grimm: Hänsel und Gretel

Das Puppen- und Figurenspiel ist seit 1934 ein integraler Bestandteil des Goetheanum. Es ist der Sektion für Redende und Musizierende Künste als Abteilung angegliedert. Das Puppentheater Felicia, das sich innerhalb dieser Abteilung entwickelt hat, arbeitet seit dem Jahre 2005 rechtlich und wirtschaftlich selbständig, führt jedoch die im Rahmen des Goetheanum entwickelten Grundideen unverändert weiter.